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"Mein Manifest - oder   warum ich rebelliere"

MEIN MANIFEST

Die meisten Positionierungen sind keine Positionierungen.

 

Sie sind Anpassung mit Marketingetikett.

Genau dagegen rebelliere ich. 

Ich rebelliere nicht gegen Positionierung...

... sondern gegen das, was wir daraus gemacht haben.

 

Wir erzählen den Menschen:

Klare Zielgruppe.

Scharfe Botschaft.

Starkes Personal Branding.

Relevant sein, sichtbar, unverwechselbar.

Und natürlich authentisch - am besten strategisch authentisch.

 

Schon ein bisschen absurd.

Denn während alle versuchen, unverwechselbar zu werden,

schauen sie permanent darauf, was bei den anderen funktioniert.

Professionelle Anpassung.

 

Wir nennen es Positionierung. 

Oft ist es nur ziemlich professionelle Anpassung:

 

  • Was will der Markt?

  • Was funktioniert auf LinkedIn?

  • Was muss ich sagen, damit Menschen kaufen?

  • Wie muss ich auftreten, damit man mich ernst nimmt?

  • Welche Nische ist lukrativ?

 

Kann man alles fragen. Nur eine Frage kommt mir dabei regelmäßig zu kurz:

 

Was willst DU?

 

Nicht deine Zielgruppe. Nicht LinkedIn. Nicht dein Wettbewerber.

 

Du.

Ich glaube, wir positionieren am falschen Ende.

Bevor du entscheidest, wie du dich im Markt positionierst, solltest du wissen,

wie du dich in deinem eigenen Leben positionierst:

Wie willst du leben?

Was begeistert dich?

Mit welchen Menschen willst du arbeiten?

Was willst du nicht mehr?

Wofür bist du bereit, morgens aufzustehen?

Und was würdest du tun, wenn dir niemand sagen würde, 
ob es wirtschaftlich vernünftig ist?

 

Das ist für mich Positionierung.

 

Der Rest kommt danach.

Keine Fassaden bauen.

 

Ich will keine Fassaden bauen. Auch keine authentischen.

 

Ich will Menschen nicht dabei helfen, eine möglichst überzeugende Version

ihrer selbst zu vermarkten. Ich will ihnen helfen, keine Version mehr zu brauchen.

 

Zurück zu dem Menschen darunter. 

Mit seinen Ecken, seiner Geschichte, seiner Begeisterung,

seiner Haltung. 

Und vielleicht sogar mit Dingen,

von denen irgendein Marketingexperte abraten würde. 

Umso besser.

 

Und dann darf Marketing ran.

 

Nicht um dich interessant zu machen - sondern um sichtbar zu machen,

was an dir längst interessant ist.

 

Nicht um Vertrauen zu produzieren - sondern damit Menschen erleben können,

ob sie dir vertrauen.

 

Nicht um Leidenschaft zu inszenieren - sondern um dir eine Bühne für das zu geben,

wofür du wirklich brennst.

 

Das ist Marketing, auf das ich richtig Lust habe.

PositionierungsRebell.

 

Jetzt weißt du warum.

 

Ich bin nicht gegen Positionierung.

Ich bin gegen Positionierung, für die du dich verbiegen musst.

 

Ich glaube an eine Positionierung, die bei deinem Leben beginnt. 

Und aus der dein Business entsteht. Nicht andersherum.

 

Denn wenn dein Business perfekt positioniert ist,

du dich darin aber selbst verloren hast, hat du vor allem eines ziemlich gut gemacht: funktioniert.

 

Und davon haben wir wirklich genug.

 

Schluss mit Funktionieren. Zurück zu dir.

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