
"Mein Manifest - oder warum ich rebelliere"
MEIN MANIFEST
Die meisten Positionierungen sind keine Positionierungen.
Sie sind Anpassung mit Marketingetikett.
Und ich glaube, es ist Zeit, darüber zu reden, warum wir uns überhaupt anpassen.
Nicht, weil wir schwach sind.
Nicht, weil wir keine Haltung haben.
Sondern weil wir Menschen sind.
Wir wollen dazugehören.
Wir wollen gesehen werden.
Anerkannt werden.
Geliebt werden.
Ernst genommen werden.
Und deshalb lernen wir ziemlich früh:
Was muss ich tun, damit ich dazugehöre?
Wie muss ich sein, damit man mich mag?
Was muss ich leisten, damit man mich anerkennt?
Was darf ich zeigen?
Und was besser nicht?
Wir lernen zu funktionieren.
Und manche von uns werden darin verdammt gut.
Wir machen Karriere.
Wir bauen Unternehmen.
Wir übernehmen Verantwortung.
Wir werden erfolgreich.
Und manchmal merken wir erst sehr spät:
Alle kennen die Person, die funktioniert.
Aber kaum jemand kennt den Menschen darunter.
Vielleicht nicht einmal wir selbst.
Genau dagegen rebelliere ich.
Ich rebelliere nicht gegen Positionierung...
... nicht gegen Erfolg.
... nicht gegen Anerkennung.
... nicht gegen Marketing.
Und schon gar nicht gegen Menschen, die sich angepasst haben.
Ich kenne das selbst viel zu gut.
Ich rebelliere gegen die Vorstellung, dass wir jemand anderes werden müssen,
um dazuzugehören und erfolgreich zu sein.
Denn irgendwann haben wir eine Entscheidung:
Wir können weiterhin versuchen, die Erwartungen anderer möglichst gut zu erfüllen.
Oder wir finden heraus, wer wir selbst sind, wofür wir stehen und welchen Weg wir gehen wollen.
Der zweite Weg hat einen Preis.
Nicht jeder wird dich dafür mögen:
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Wenn du eine eigene Position einnimmst, werden Menschen anderer Meinung sein.
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Wenn du sichtbar wirst, wirst du bewertet.
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Wenn du Erwartungen nicht mehr erfüllst, wirst du manche enttäuschen.
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Wenn du deinen eigenen Weg gehst, werden dir Menschen erklären, warum er falsch ist.
Die Lösung ist für mich nicht, dass dir Anerkennung irgendwann egal sein muss.
Mir ist sie auch nicht egal.
Die Frage ist eine andere:
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Kann es mich treffen, ohne mich zu steuern?
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Kann ich dazugehören wollen, ohne mich dafür selbst zu verlassen?
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Kann ich erfolgreich sein, ohne eine Rolle zu spielen?
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Kann ich sichtbar werden mit dem, wer ich wirklich bin?
Genau da beginnt für mich Positionierung.
Wir positionieren am falschen Ende.
Wir reden über:
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Zielgruppen.
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Botschaften.
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Nischen.
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Personal Branding.
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LinkedIn, Insta, TikTok etc.
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Reichweite.
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Und natürlich Authentizität.
Am besten strategisch authentisch.
Schon ein bisschen absurd.
Denn während alle versuchen, unverwechselbar zu werden,
schauen sie permanent darauf, was bei den anderen funktioniert.
Professionelle Anpassung.
Dabei fehlt mir eine Frage:
Was willst DU?
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Nicht deine Zielgruppe.
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Nicht LinkedIn, Insta, TikTok etc.
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Nicht dein Wettbewerber.
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Nicht deine Eltern.
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Nicht die Menschen, deren Anerkennung du gerne hättest.
Du.
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Wie willst du leben?
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Was begeistert dich?
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Mit welchen Menschen willst du arbeiten?
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Was ist dir wirklich wichtig?
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Wofür stehst du?
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Was willst du nicht mehr?
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Und welchen Weg würdest du gehen, wenn du wüsstest, dass nicht jeder ihn gut finden muss?
Das ist für mich Positionierung.
Nicht zuerst eine Position im Markt finden.
Sondern deine eigene Position in deinem Leben finden.
Und dann den Mut und die innere Stärke entwickeln, um dort stehen bleiben zu können.
Werde zum Leuchtturm.
Ein Leuchtturm läuft keinem Schiff hinterher.
Er fragt nicht permanent, wo er stehen müsste,
damit möglichst viele ihn mögen.
Er hat eine Position.
Und gerade deshalb gibt er anderen Orientierung.
Das ist die Art von Sichtbarkeit, an die ich glaube.
Nicht möglichst laut sein.
Nicht möglichst viel Aufmerksamkeit bekommen.
Schon von weitem erkennbar sein.
Mit deiner Persönlichkeit.
Deiner Geschichte.
Deinen Überzeugungen.
Deiner Begeisterung.
Deinen Ecken.
Und vielleicht sogar mit Dingen, von denen irgendein Marketingexperte abraten würde.
Umso besser.
Und dann darf Marketing ran.
Nicht um dich interessant zu machen - sondern um sichtbar zu machen,
was an dir längst interessant ist.
Nicht um Vertrauen zu produzieren - sondern damit Menschen erleben können,
ob sie dir vertrauen.
Nicht um Leidenschaft zu inszenieren - sondern um dir eine Bühne für das zu geben,
wofür du wirklich brennst.
Marketing soll dich verstärken.
Nicht erfinden.
Das ist Marketing, auf das ich richtig Lust habe.
PositionierungsRebell.
Jetzt weißt du warum.
Ich bin nicht gegen Positionierung.
Ich bin gegen Positionierung, für die du dich selbst verlassen musst.
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Ich glaube an Erfolg.
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Ich glaube an Sichtbarkeit.
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Ich glaube an Anerkennung.
Ich will all das selbst.
Aber nicht mehr um jeden Preis.
Ich glaube an Menschen, die den Mut haben, herauszufinden, wer sie sind und wofür sie stehen.
Die ihren eigenen Weg gehen.
Die Kritik aushalten können, ohne sich von ihr bestimmen zu lassen.
Und die gerade dadurch für andere zu etwas werden, das unsere Welt dringend braucht:
Zu Leuchttürmen.
Erfolgreich mit dem, wer du wirklich bist.
trotzdem.ICH
