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Ich habe die Maske getragen,

bis sie mich fast erstickt hätte.

 

Warum ich heute gegen Positionierungen rebelliere,
für die Menschen sich selbst verlieren.

 

Mein Weg führt nicht durch Coaching-Zertifikate,

sondern durch ein Leben, dass perfekt funktioniert hat -

und trotzdem für mich nicht stimmte.

Ich konnte ziemlich gut funktionieren.

Ich habe einen großen Teil meines Lebens versucht, jemand zu werden,

von dem ich glaubte, dass er erfolgreich sein würde.

Hat sogar funktioniert.

Ich habe geleistet, habe Verantwortung übernommen, mich angepasst.

 

Und nach außen vieles erreicht, von dem ich dachte, dass man es erreichen sollte.

Nur eine ziemlich entscheidende Frage hatte ich mir nie gestellt:

Will ich dieses Leben eigentlich?

 

Irgendwann ließ sich diese Frage nicht mehr wegfunktionieren.

 

Die Antwort meines Körpers war Erschöpfung.

Meine Antwort darauf wurde irgendwann:

Zurück zu mir.

Identität wird nicht gemacht. Sie wird freigelegt.
 
Aber nicht durch sanftes Abwarten, sondern durch die radikale Entscheidung,
die alte Prägung und die falschen Erwartungen hinter sich zu lassen.
 
Wahre Stärke entsteht dort, wo du aufhörst, dich zu erklären, und anfängst,
deinen eigenen Weg zu gehen - und dich hier positionierst.

Ich habe lange an den falschen Stellen gesucht.

 

In Erfolg, in Anerkennung und Leistung.

Später auch in Psychologie, Gestalttherapie und Kampfkunst.

 

Vieles davon hat mir geholfen.

 

Aber die entscheidende Erkenntnis war erstaunlich einfach:

Ich musste nicht noch jemand werden.

Ich musste aufhören, jemand sein zu wollen.

 

Daraus ist über die Jahre meine Arbeit entstanden.

 

Und letztlich auch meine Haltung zur Positionierung:

Eine gute Positionierung macht keinen Menschen aus dir.

Sie macht sichtbar, welcher längst da ist.

Heute interessiert mich deshalb eine andere Art von Erfolg.

 

Nicht größer. Nicht wichtiger. Nicht beeindruckender.

Stattdessesn: Eigener.

 

Ein Leben, das zu dir passt.

Eine Arbeit, die dich begeistert.

Ein Business, das Ausdruck davon ist, wer du bist.

 

Und eine Positionierung, die genau das sichtbar macht.

Nicht andersherum.

 

Dafür steht meine Arbeit.

Und deshalb nenne ich mich heute:

PositionierungsRebell.

 

Nicht weil ich gegen Positionierung bin.

Sondern gegen eine Positionierung,
für die du jemand anderes werden musst.

Schluss mit Funktionieren.
Zurück zu dir.

12_Jörg Ristau
00:00 / 14:52
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